🌍 Eine neue Ära für Verpackungsetiketten in der EU
Verpackungsetiketten werden bald viel mehr sein als kleine Recyclingsymbole, die auf Schachteln, Flaschen, Beutel, Kartons und E-Commerce-Pakete gedruckt werden. Gemäß der EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle, allgemein bekannt als PPWR, werden auf dem EU-Markt in Verkehr gebrachte Verpackungen in Richtung eines harmonisierten Kennzeichnungssystems weiterentwickelt, das die Abfallsortierung für Verbraucher klarer und für Unternehmen vorhersehbarer machen soll.
Der Zweck ist einfach, aber wichtig: Verbraucher sollen verstehen, woraus die Verpackung besteht und wo sie zum Zeitpunkt der Entsorgung hingehört. Unternehmen sollten auch in der Lage sein, den Flickenteppich nationaler Abfallsortierungsetiketten zu reduzieren, der derzeit für die gleichen Verpackungen benötigt wird, die in der gesamten EU verkauft werden.
Für Hersteller, Importeure, Einzelhändler, Verpackungslieferanten und Markeninhaber ist dies nicht nur ein Artwork-Update. Es handelt sich um eine Compliance-Änderung, die Materialdaten, Lieferantennachweise, digitale Informationen, Umweltaussagen und Genehmigungsabläufe umfasst.
🧭 Was ändert sich?
Der EU-Ansatz konzentriert sich auf harmonisierte Abfallsortierungsinformationen für Verpackungen. Anstatt sich hauptsächlich auf lokale Bestimmungsbezeichnungen wie „Gelber Sack“, „Blaue Tonne“ oder länderspezifische Entsorgungsanweisungen zu verlassen, basiert das vorgeschlagene System hauptsächlich auf der Materialzusammensetzung der Verpackung.
Etiketten sollen den Verbrauchern dabei helfen, zu erkennen, ob eine Verpackung:
- 📄 Papier
- 📦 Karton
- 🟡 Starrer oder flexibler Kunststoff
- 🟢 Glas
- ⚙️ Metall
- 🟤 Holz oder Kork
- 🧵 Textil
- 🏺 Keramik
- 🟫 Kompostierbare Verpackung
- 🟣 Restmüll
- 🔴 Gefährliche Verpackung
Das Kernkonzept ist das Matching von Verpackung und Behälter.
Schauen Sie sich das Etikett auf der Verpackung an → Finden Sie das passende Etikett auf der Tonne → Richtig sortieren.
♻️ Warum harmonisierte Verpackungsetiketten wichtig sind
Die derzeitige Landschaft der Verpackungskennzeichnung in Europa ist fragmentiert. Verschiedene Mitgliedstaaten, Regionen und Gemeinden verwenden unterschiedliche Symbole, Farben, Terminologie und Sortieranweisungen. Eine in mehreren EU-Ländern verkaufte Verpackung erfordert möglicherweise unterschiedliche Druckversionen, einfach weil die nationalen Etikettierungsvorschriften nicht aufeinander abgestimmt sind.
Für Unternehmen kann diese Fragmentierung zu mehreren Verpackungsdateien, zusätzlichen Übersetzungsprüfungen, höheren Druckkosten, einer komplexen Lagerverwaltung und einem größeren Risiko einer falschen Etikettierung führen.
Für Verbraucher können inkonsistente Etiketten das Vertrauen mindern und zu Fehlern führen. Wenn eine vertraute Farbe oder ein bekanntes Symbol von Land zu Land unterschiedliche Bedeutungen hat, wird die Sortierung weniger intuitiv. Eine falsche Sortierung kann Recyclingströme verunreinigen und die Materialqualität beeinträchtigen.
📌 Wichtige Kennzeichnungsanforderungen gemäß PPWR
Der technische Vorschlag der JRC hebt mehrere Kennzeichnungselemente hervor, die Unternehmen bei der Entwicklung der Durchführungsbestimmungen genau überwachen sollten.
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Anforderungsbereich |
Was es für die Verpackung bedeutet |
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🧱 Materialzusammensetzung |
Auf der Verpackung sollte durch harmonisierte Etiketten die Materialzusammensetzung angegeben werden. |
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🖼️ Piktogramme |
Etiketten sollten hauptsächlich auf Piktogrammen basieren, damit Verbraucher sie schnell verstehen können. |
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🗣️ Minimale Sprache |
Der Text sollte begrenzt, klar und bei Bedarf leicht zu übersetzen sein. |
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🧑🦯 Barrierefreiheit |
Kennzeichnungen sollten für Menschen mit Behinderungen verständlich sein. |
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🧾 Sichtbarkeit im Online-Verkauf |
Informationen zur Kennzeichnung sollten vor dem Kauf verfügbar sein, auch beim Online-Verkauf. |
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📲 Digitale Datenträger |
QR-Codes oder andere digitale Tools können ergänzende Informationen liefern. |
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🗑️ Bin-Matching |
Verpackungsetiketten sollten den Etiketten auf Abfallbehältern entsprechen. |
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🧩 Verbundverpackung |
Für Verbund- und Mehrkomponentenverpackungen werden besondere Regelungen erwartet. |
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🌱 Kompostierbare Verpackung |
Etiketten müssen die Kompostierbarkeit klar kommunizieren und vor der Entsorgung in der Natur warnen. |
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🇪🇺 Nationale Sammlungsunterschiede |
Das System muss Unterschiede in den Sammelsystemen der Mitgliedstaaten berücksichtigen. |
🧱 Materialbasierte Etiketten: Das Grundprinzip
Eine der wichtigsten Änderungen ist die Umstellung auf materialbasierte Kennzeichnung. Das Etikett sollte angeben, woraus die Verpackung besteht, und nicht nur einen lokalen Abfallstrom benennen.
Anstatt sich beispielsweise nur auf eine länderspezifische Anweisung wie „In die gelbe Tonne legen“ zu verlassen, würde das Etikett das Verpackungsmaterial identifizieren, beispielsweise Kunststoff-, Papier-, Karton-, Glas-, Metall- oder Verbundverpackungen. Dies ist wichtig, da das Verpackungsmaterial in der gesamten EU gleich bleibt, während sich die Sammelsysteme zwischen Ländern und Gemeinden unterscheiden.
Ein materialbasiertes System hilft dabei, eine gemeinsame visuelle Sprache zu schaffen. Es verringert auch das Risiko, dass Unternehmen für jeden Markt unterschiedliche Entsorgungshinweise drucken müssen. Es sind jedoch auch dokumentierte Materialzusammensetzungen, Komponentengewichte, Lieferantenerklärungen und Nachweise für die gewählte Kennzeichnung erforderlich.
Es wird auch Ausnahmen und Sonderfälle geben. Restmüll, kompostierbare Verpackungen und gefährliche Verpackungen erfordern möglicherweise eine besondere Behandlung, da die richtige Anleitung möglicherweise nicht nur vom Grundmaterial abhängt.
🔁 Das Matching-Prinzip: Verpackungsetikett trifft auf Mülltonnenetikett
Das vorgeschlagene Kennzeichnungssystem basiert stark auf dem Matching. Das auf der Verpackung aufgedruckte Etikett muss mit dem Etikett auf dem jeweiligen Abfallbehälter übereinstimmen.
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Schritt |
Verbraucheraktion |
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1 |
Schauen Sie sich das Verpackungsetikett an. |
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2 |
Suchen Sie auf dem Abfallbehälter nach demselben oder einem entsprechenden Etikett. |
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3 |
Legen Sie die Verpackung in den richtigen Behälter. |
Dies ist besonders wichtig, da die Mitgliedstaaten Verpackungsabfälle unterschiedlich sammeln. Einige Systeme sammeln Papier und Karton zusammen. Andere trennen bestimmte Materialien genauer. Manche sammeln Leichtverpackungen gemeinsam, andere trennen Kunststoff, Metall, Kartons oder Glasfarben auf unterschiedliche Weise.
Durch die Verwendung übereinstimmender Etiketten kann das System lokale Sammelpraktiken unterstützen, ohne eine identische Infrastruktur zu erzwingen. Für Unternehmen sollten bei Etikettenentscheidungen nicht nur Grafikdesignteams, sondern auch Regulierungs-, Verpackungstechnik-, Nachhaltigkeits- und Marktteams beteiligt sein.
🖼️ Piktogramme, Farben und Text: So können die Etiketten aussehen
Das vorgeschlagene Design basiert auf vier visuellen Elementen.
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Beschriftungselement |
Zweck |
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🖼️ Piktogramm |
Zeigt das Verpackungsmaterial oder die Abfallfraktion auf einfache visuelle Weise an. |
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🎨 Farbe |
Gruppiert Materialien und erleichtert die Erkennung von Etiketten. |
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🔤 Text |
Identifiziert das Material mithilfe einer klaren Terminologie, sofern der Platz dies zulässt. |
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⬛ Form |
Bietet ein einheitliches Etikettenformat, das auf Verpackungen und Behältern hervorsticht. |
Piktogramme dürften der wichtigste harmonisierte Hinweis sein, da sie schnell zu verstehen sind und die Abhängigkeit von der Sprache verringern. Farben können die Erkennung verbessern, insbesondere wenn die Verpackungsetiketten mit den Etiketten der Abfallbehälter übereinstimmen. Text kann die Klarheit unterstützen, aber er kann zu Übersetzungs-, Platz- und Grafikproblemen führen.
Der Vorschlag erkennt an, dass nicht jedes Paket mit farbigen Etiketten oder Langtext versehen sein kann. Möglicherweise sind unterschiedliche Versionen erforderlich, es wird jedoch erwartet, dass im endgültigen Durchführungsrechtsakt technische Spezifikationen festgelegt werden.
2. Komplexität der Mehrkomponentenverpackung
Für Verpackungen, die mehrere Materialien enthalten, ist möglicherweise Folgendes erforderlich:
- Mehrere Etiketten
- Modulare Etikettiersysteme
- Zusätzliche Sortierhinweise
Beispiele hierfür sind:
- Kunststoffschale mit Papphülle
- Getränkekartons
- Flexible Verbundverpackung
Quelle: Technischer Vorschlag der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) zu EU-harmonisierten Abfallsortierungsetiketten gemäß der Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (2026).
🧩 Mehrkomponentenverpackungen: Eine große Compliance-Herausforderung
Viele Verpackungseinheiten bestehen nicht aus einem einfachen Material. Beispiele hierfür sind eine Papphülle um eine Kunststoffschale, eine Flasche mit Kunststoffverschluss und Papieretikett, ein Beutel aus mehreren Schichten, ein Glasbehälter mit Pumpe oder ein Getränkekarton aus faserbasierten Verbundwerkstoffen.
Mehrkomponentenverpackungen stellen Herausforderungen bei der Etikettierung dar, da unterschiedliche Teile möglicherweise unterschiedliche Sortieranweisungen erfordern. Das vorgeschlagene System ermöglicht bei Bedarf das Anbringen mehrerer Etiketten auf einem Verpackungsartikel und hilft Verbrauchern zu verstehen, ob die Komponenten vor der Entsorgung getrennt werden sollten.
Für Unternehmen bedeutet dies, dass Verpackungsteams jede Komponente kartieren, ihr Material identifizieren, feststellen müssen, ob sie trennbar ist, prüfen, ob ein Teil zusammengesetzt ist, und beurteilen, ob länderspezifische Sortierunterschiede gelten. Kappen, Pumpen, Hüllen, Etiketten, Liner und Verschlüsse können die endgültige Etikettenentscheidung beeinflussen.
🧪 Verbundverpackungen: Mehr als ein Material
Verbundverpackungen sind einer der komplexeren Bereiche im Rahmen des neuen Etikettierungsansatzes. Dazu können Materialien gehören, die in Schichten oder Strukturen kombiniert sind und die Verbraucher nicht einfach trennen können, wie etwa Getränkekartons, laminierte Beutel, faserbasierte Verbundstoffe oder Verpackungen, bei denen Papier, Kunststoff, Aluminium oder andere Materialien kombiniert sind.
Der JRC-Vorschlag weist darauf hin, dass für Verpackungen aus faserbasierten Verbundwerkstoffen möglicherweise bestimmte Etikettenkategorien erforderlich sind, einschließlich Getränkekartons und anderen Kategorien von faserbasierten Verbundwerkstoffen je nach Fasergehalt. Das bedeutet, dass Unternehmen genaue Daten benötigen, darunter Materialanteile, Schichtstrukturen, Lieferantenspezifikationen und den Nachweis, ob ein Bauteil einer bestimmten Kategorie entspricht.
Verbundverpackungen bergen auch Kommunikationsrisiken. Eine Verpackung kann wie Papier aussehen, aber Kunststoff- oder Aluminiumschichten enthalten. Wenn das Etikett den falschen Stoffstrom vorschlägt, kann es sein, dass Verbraucher ihn falsch einsortieren. Unternehmen sollten daher Verbundverpackungen frühzeitig überprüfen und Annahmen vermeiden, die auf dem Aussehen basieren.
🌱 Kompostierbare Verpackungen: Deutlichere Warnungen werden erwartet
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf kompostierbaren Verpackungen. Das PPWR verlangt, dass auf bestimmten kompostierbaren Verpackungsetiketten eindeutig angegeben wird, ob das Material kompostierbar ist, ob es nicht für die Heimkompostierung geeignet ist und dass es nicht in der Natur weggeworfen werden darf.
Dies ist wichtig, da Verbraucher möglicherweise fälschlicherweise annehmen, dass „kompostierbar“ bedeutet, dass Verpackungen weggeworfen werden können oder in der natürlichen Umwelt sicher abgebaut werden. Der neue Kennzeichnungsansatz soll diesem Missverständnis vorbeugen.
Unternehmen, die kompostierbare Verpackungen auf dem EU-Markt in Verkehr bringen, sollten Nachweise darüber vorlegen, ob die Verpackung industriell kompostierbar oder heimkompostierbar ist, nach einschlägigen Normen zertifiziert ist und in den PPWR-Kompostierbarkeitsbereich fällt. Sie sollten auch alle Umweltaussagen im Zusammenhang mit der Kompostierbarkeit prüfen.
📲 QR-Codes und digitale Informationen: Hilfreich, aber kein Ersatz für wichtige Etiketten
QR-Codes und andere digitale Datenträger können im Rahmen des PPWR-Kennzeichnungsrahmens eine wichtige Rolle spielen. Sie können detaillierte Sortieranweisungen, Anleitungen zur Komponententrennung, länderspezifische Entsorgungsvorschriften, Reinigungs- oder Entleerungsanweisungen, mehrsprachige Erklärungen und Unterstützung bei der Barrierefreiheit bereitstellen.
Allerdings sollten digitale Tools in den meisten Fällen nicht als vollständiger Ersatz für klare physische Etiketten betrachtet werden. Das Sortieren von Abfällen ist in der Regel eine schnelle Maßnahme. Verbraucher scannen möglicherweise nicht jedes Mal einen QR-Code, wenn sie Verpackungen wegwerfen.
Der beste Ansatz dürfte sein:
Physisches Etikett für wichtige Sortierinformationen + QR-Code für zusätzliche Details.
Für Unternehmen sollte die digitale Kennzeichnung mit kontrollierten Verpackungsdaten verknüpft werden. Der Inhalt des QR-Codes sollte korrekt, gepflegt und auf die in den einzelnen Märkten verkauften Verpackungen abgestimmt sein.
🧑🦯 Barrierefreiheit: Etiketten müssen für mehr Menschen funktionieren
Das PPWR legt auch Wert auf Barrierefreiheit. Verpackungsetiketten sollten auch für Menschen mit Behinderungen leicht verständlich sein.
Dies kann sich auf Designentscheidungen wie hoher Kontrast zwischen Symbolen und Hintergründen, lesbare Textgröße, einfache Piktogramme, klare Platzierung, Vermeidung von visuellem Durcheinander und digitale Alternativen auswirken, wenn physische Etiketten nicht ausreichen. Bei Behältern können, sofern möglich, auch taktile Elemente oder Blindenschrift relevant sein.
🚫 Welche Verpackungen können ausgenommen sein?
Das PPWR sieht für bestimmte Verpackungsarten Ausnahmen von der harmonisierten Kennzeichnungspflicht für die Abfallsortierung vor.
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Verpackungstyp |
Überlegungen zur Kennzeichnung |
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🚚 Transportverpackung |
Generell ausgenommen, ausgenommen E-Commerce-Verpackungen. |
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📦 E-Commerce-Verpackung |
Nicht unter die allgemeine Ausnahmeregelung für Transportverpackungen fallen. |
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🔁 Verpackung im Pfand-Rückgabesystem |
Kann ausgenommen sein, wenn das DRS-Label den Verbraucher auf den richtigen Rückweg hinweist. |
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♻️ Wiederverwendbare Verpackung |
Vorbehaltlich gesonderter Anforderungen an die Wiederverwendbarkeitskennzeichnung und digitale Informationen. |
Bei EU-weiten Verpackungen, die über mehrere Mitgliedstaaten verteilt werden, sollten Unternehmen vorsichtig sein. Ein Paket kann in einem Land durch ein Pfandrückgabesystem abgedeckt sein, in einem anderen jedoch nicht. In solchen Fällen müssen Unternehmen möglicherweise beurteilen, ob DRS-Informationen, harmonisierte Sortierinformationen oder beides erforderlich sind.
📅 Wichtige Zeitleiste zum Anschauen
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Datum/Zeitraum |
Was Unternehmen überwachen sollten |
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2025 |
PPWR trat in Kraft. |
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12. August 2026 |
Im Rahmen des PPWR-Rahmens werden Durchführungsgesetze für harmonisierte Kennzeichnungsspezifikationen erwartet. |
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12. August 2028 oder später |
Bestehende nationale und regionale Abfallsortierungsetiketten müssen innerhalb der geltenden Frist von den Verpackungen entfernt werden. |
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Übergangszeitraum |
Verpackungen, die vor den entsprechenden Fristen hergestellt oder importiert werden, können von Durchverkaufsbestimmungen profitieren. |
Warten Sie nicht, bis die Fristen für die Druckvorlage dringend werden. Die Erstellung von Verpackungsdaten, Lieferantendokumentationen und Etikettenregeln erfordert Zeit.
🧭 Was Unternehmen jetzt tun sollten
Unternehmen, die Verpackungen auf den EU-Markt bringen, sollten mit den Vorbereitungen beginnen, bevor alle technischen Details festgelegt sind.
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Aktion |
Warum es wichtig ist |
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📦 Ordnen Sie alle Verpackungseinheiten zu |
Identifizieren Sie alle Verpackungsartikel, die in der EU auf den Markt gebracht werden. |
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🧩 Komponenten zerlegen |
Trennen Sie Kappen, Etiketten, Hülsen, Pumpen, Schalen, Kartons, Verschlüsse und andere Teile. |
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🧱 Materialien klassifizieren |
Bestimmen Sie, ob es sich bei jeder Komponente um Papier, Pappe, Kunststoff, Glas, Metall, Holz, Kork, Textil, Keramik, kompostierbar, zusammengesetzt, restlich oder gefährlich handelt. |
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📊 Sammeln Sie Lieferantennachweise |
Fordern Sie Daten zur Materialzusammensetzung, Gewichte, Zertifikate und Erklärungen an. |
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🌍 Überprüfen Sie den Länderumfang |
Identifizieren Sie, wo jede SKU verkauft wird und ob lokale Sortier- oder DRS-Regeln die Etikettierung beeinflussen. |
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🎨 Überprüfen Sie den Kunstwerkraum |
Beurteilen Sie, ob die Verpackung Etiketten, Texte, QR-Codes und andere Markierungen aufnehmen kann. |
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📲 Bauen Sie digitale Bereitschaft auf |
Verbinden Sie QR-Codes oder digitale Träger mit genauen, gepflegten Verpackungsdaten. |
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🧾 Bereiten Sie die Dokumentation vor |
Bewahren Sie Belege für Etikettenentscheidungen, Einstufungen und Ausnahmen auf. |
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🔍 Überprüfen Sie Umweltaussagen |
Stellen Sie sicher, dass Aussagen wie „recycelbar“, „kompostierbar“ oder „recycelter Inhalt“ unterstützt werden. |
⚠️ Häufige Geschäftsrisiken
Durch die neuen Kennzeichnungsvorschriften können Compliance-Risiken entstehen, wenn Unternehmen Kennzeichnungen als rein grafische Gestaltungsaufgabe behandeln. Zu den häufigsten Fehlern gehören die Verwendung veralteter nationaler Etiketten ohne Überprüfung der Übergangsfristen, das Anbringen des gleichen Etiketts auf allen Verpackungen ohne Materialklassifizierung, das Ignorieren kleiner Komponenten, die Verwechslung von heimkompostierbaren und industriell kompostierbaren Verpackungen, die Verwendung von QR-Codes ohne genaue Daten, das Fehlen von DRS-Unterschieden und das Versäumnis zu dokumentieren, warum ein Etikett oder eine Ausnahme ausgewählt wurde.
Die Verpackungskennzeichnung im Rahmen des PPWR erfordert eine Koordination zwischen den Teams für Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, Nachhaltigkeit, Verpackungstechnik, Beschaffung, Marketing, Design und Lieferantenmanagement.
💡 Was das für die Verpackungsstrategie bedeutet
Die PPWR-Kennzeichnungsanforderungen sind Teil eines umfassenderen Wandels bei der EU-Verpackungskonformität. Verpackungen werden zunehmend auf der Grundlage der Materialzusammensetzung, der Recyclingfähigkeit, des recycelten Inhalts, des Wiederverwendungspotenzials, der Klarheit der Abfallsortierung, der Verfügbarkeit digitaler Informationen, der Genauigkeit von Umweltaussagen und der Dokumentation bewertet.
Unternehmen sollten daher Produktdaten, Lieferantendaten, Verpackungsspezifikationen, Druckvorlagen, Marktplatzierung und regulatorische Verpflichtungen verknüpfen.
🚀 Wie ComplyMarket Ihre PPWR-Kennzeichnungskonformität unterstützen kann
ComplyMarket unterstützt Hersteller, Verpackungslieferanten, Kosmetikmarken, Einzelhändler, Importeure und globale Unternehmen bei der Vorbereitung auf die neuen Anforderungen der EU-Verpackungsverordnung.
Bei den neuen Verpackungskennzeichnungsanforderungen kann ComplyMarket Unternehmen unterstützen mit:
- 🧭 PPWR-Anwendbarkeitsbewertungen, um zu bestimmen, welche Verpackungen in den Geltungsbereich fallen
- 📦 Verpackungskomponenten-Mapping für Einstoff-, Mehrkomponenten- und Verbundverpackungen
- 🧱 Unterstützung der Materialklassifizierung für die Kategorien Papier, Pappe, Kunststoff, Glas, Metall, kompostierbar, Verbundwerkstoff, Textil, Keramik, Kork, Holz sowie Rest- und Gefahrgutverpackungen
- 🎨 Bewertung von Kennzeichnungslücken im Hinblick auf neu entstehende PPWR-Kennzeichnungsanforderungen
- 🌍 Länderspezifische Compliance-Überprüfung für EU-Marktplatzierung, DRS-Unterschiede und Überlegungen zur lokalen Sortierung
- 📲 Digitale Kennzeichnung und QR-Code-Strategie für ergänzende Sortierinformationen und zukünftige digitale Compliance-Systeme
- 🧾 Vorbereitung der technischen Dokumentation zur Unterstützung von Etikettenentscheidungen und Compliance-Nachweisen
- 🔗 Lieferantennachweismanagement für Verpackungszusammensetzung, Recyclinganteil, Zertifizierungen und Erklärungen
- ♻️ Überprüfung von Umweltaussagen, um das Risiko irreführender Angaben zur Recyclingfähigkeit, Kompostierbarkeit oder Nachhaltigkeit zu verringern
- 🧠 KI-gestützte Verpackungs-Compliance-Workflows zur Zentralisierung von Verpackungsdaten und zur Automatisierung des Compliance-Managements
- ✅ Unterstützung bei der Prüfungsbereitschaft für zukünftige PPWR-Verifizierungs- und Durchsetzungserwartungen
Mit den Produkt-, Nachhaltigkeits- und Material-Compliance-Management-Lösungen von ComplyMarket können Unternehmen Verpackungsdaten zentralisieren, Lieferantendokumentation verwalten, Kennzeichnungsentscheidungen vorbereiten und eine vertretbare Compliance-Strategie für die EU-Verpackungsverordnung entwickeln.
✅ Letzter Imbiss
Die EU-Verpackungsverordnung bringt einen großen Wandel in der Art und Weise mit sich, wie Verpackungsetiketten Sortierinformationen an Verbraucher weitergeben. Es wird erwartet, dass das zukünftige System harmonisierter, visueller und materialbasierter ist und mit den Etiketten von Abfallbehältern in der gesamten EU verknüpft wird.
Für Unternehmen ist dies nicht nur ein Design-Update. Es handelt sich um eine Compliance-Transformation, die Verpackungsdaten, Lieferantennachweise, Grafikplanung, digitale Informationen, Zugänglichkeit und technische Dokumentation umfasst.
Unternehmen, die sich frühzeitig vorbereiten, sind besser in der Lage, die Neugestaltungskosten zu senken und Compliance-Lücken zu vermeiden.
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